Todschick – Wer bezahlt für unsere Kleidung?

Plakat_2Vortrag und Diskussionsrunde zu Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie und wie sie besser werden können

am 27.10.2015 um 19:30 Uhr

mit Anna Grasemann, Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung

In Bangladesch werden im April 2013 über 1000 Näher*innen im April 2013 unter der Fabrik Rana Plaza begraben, in Pakistan sterben im September 2012 über 100 Arbeiter*innen bei einem Brand in der Fabrik Ali Enterprise, junge Frauen in indischen Spinnereien werden wie Sklavinnen gehalten und bringen sich vor Verzweiflung reihenweise um, in Kambodscha arbeiten Näher*innen 7 Tage und 80 Stunden in der Woche und können von ihrem Lohn trotzdem kaum überleben, in Usbekistan werden Kinder gezwungen, Baumwolle zu ernten, anstatt zur Schule zu gehen… All das ist eigentlich untragbar, aber die Geschichte hinter vielen Kleidungsstücken, die wir in Geschäften in Deutschland kaufen.

Geht das nicht auch anders? Doch! Eine fairere Produktion von Kleidung ist möglich. Das beweisen schon jetzt viele kleine öko-fair hergestellte Kleidungsstücke und ist auch für die großen Modeunternehmen möglich. Hierfür müssen sie und die Politik aktiv werden. Kritische Konsument*innen und eine aktive Zivilgesellschaft können hier nachhelfen.

Anna Grasemann, Koordinatorin der Kampagne für Saubere Kleidung, gibt einen Überblick über die Arbeitsbedingungen in der globalen Textil- und Bekleidungsindustrie und zeigt Verbesserungsmöglichkeiten und Alternativen auf. Anschließend steht sie zur Diskussion zur Verfügung.

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Weitere Informationen unter:

https://www.facebook.com/Domstr2

www.saubere-kleidung.de

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